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Aerobic

Bei Aerobic handelt es sich um ein dynamisches Gymnastikprogramm, wobei mit rhythmischen Bewegungen zu motivierender Musik agiert wird, gepaart mit Ausdauertraining. Bei Aerobic geht es entsprechend um Ausdauer und um Koordination. Die Choreografie setzt sich zusammen aus klassischer Gymnastik und Tanz. Es gibt viele zusammengestellte Übungen, die von den Aerobic-Lehrern völlig frei kombiniert werden können. Der Hype um Aerobic begann zwar erst in den 1980er Jahren, als die US-Schauspielerin Jane Fonda ihr Gymnastikprinzip vermarktete über Videos. Als eigentlicher Erfinder von Aerobic gilt aber der us-amerikanische Arzt Kenneth H. Cooper, der schon in den 1960er Jahren ein „aerobes Training“ für die Stärkung von Lunge und Herz entwickelte. In Deutschland brach der Aerobic-Boom mit der ZDF-Sendung „Enorm in Form“ 1983 aus. Schon Ende der 1980er Jahre brach der Boom ein, nachdem Kritik an Aerobic aufkam. Es wurde auf die Schädlichkeit einiger Übungen hingewiesen und nach gelenkschonenderen Ausführungen gesucht. Seither beinhaltet Aerobic nicht vor allem Dehnübungen, sondern mehr und mehr tänzerische Elemente.

Abwandlungen

Leicht lässt sich daher auch nachvollziehen, dass es heute – basierend auf Aerobic – einige Varianten bzw. Abwandlungen gibt, deren Entstehung man davon ableiten kann. Hierzu gehören
– Zumba
– Aerodance
– Tae Bo
– Bodytoning
– Body Balance, wiederum eine Mischung aus Aerobic, Yoga, Tai Chi und Pilates
– Body Pump

Der klassische Ablauf

Das reine Aerobic hat mit diesen Varianten natürlich nur wenig gemein. Aerobic basiert darauf, dass der Trainer die Teilnehmer am Kurs regelrecht steuert und dafür Kommunikationstechniken einsetzt, den Cueing. Hierunter versteht man Ansagen und standardisierte Gesten, aber auch, dass der Trainer selbst die Richtungen und Drehungen nicht nur ansagt, sondern auch durchführt. Mimik und Körpersprache sind hier sehr wichtig. Dabei werden bei Aerobic ohne Pause und synchron zur Musik bzw. zum Musikbogen Bewegungen durchgeführt. Dies alles natürlich unter der „Ansage“ des Aerobic-Trainers und der gleichzeitigen Fehlerwahrnehmung der Korrektur. Das heißt im Rahmen von einem Aerobic-Kurs wird der Teilnehmer gleichzeitig motiviert, angeregt und auch korrigiert. Auch wenn es so erscheint auf den ersten Blick, doch mit „Drill“ hat das nichts zu tun.

Der klassische Stundenablauf bei Aerobic besteht aus vier Phasen:
– dem Warm-up, also dem Aufwärmen und Vordehnen, auch Pre-Stretch genannt
– Cardio-Teil, das Herz- und Kreislauf-Training und der damit verbundenen Fettverbrennung
– dem Abkühlen (Cooldown)
– dem Nachdehnen und Entspannen (Cooldown)

Die Länge dieser vier Phasen orientiert sich dabei an der Gesamtdauer der Trainingseinheit. Die sogenannten Stundenbilder können verschiedene Schwerpunkte haben. Der Workout kann auch zugunsten zeitmäßig für einen größeren Cardio-Teil wegfallen oder auch umgekehrt. In Bezug auf die Belastung werden zwei Varianten unterschieden:
– Low-Impact (geringe Belastung)
– High-Impact (hohe Belastung)
Es können auch beide Varianten in einer Aerobic-Stunde vorkommen. Dann spricht man von einem Mixed-Impact. Eine Trainingseinheit für Aerobic dauert in der Regel 20 Minuten. In dieser Zeit fängt der Körper schon an das Fett zu verbrennen. Verbrannt werden innerhalb von dieser Zeit im Durchschnitt 225 Kalorien. Doch das ist sehr einfach. Denn durch die lockere Musik macht das Aerobic Training sehr viel Spaß. Das Kalorienverlieren ist auf diese Weise eine Sache, die ganz locker nebenher geht.

Für wen ist Aerobic geeignet?

Aerobic ist eine Fitnesssportart, die für jedermann geeignet ist. Vor allem für diejenigen, die ihr Gewicht reduzieren wollen. Angeboten werden daher verschiedene Varianten von Aerobic wie
– Step Basic
– Step Fatburner
– Mixed Aerobic
– Step für Fortgeschrittene
– Low Aerobic

Folgende Arten der Aerobic sind vor allem zur Straffung des Körpers sehr beliebt:
– Callanetics
– Bauch-Beine-Po
– Bodystyling
– Workouts

Und auch Menschen, die Probleme mit Verspannungen und Rückenschmerzen haben, kann Aerobic sehr gut wirken. Ebenso kann es ein Teil der Wirbelsäulengymnastik sein.

Fazit

Aerobic ist eine Fitnesssportart, die sich schon lange etabliert hat. Sie wird zwar ein bisschen kritisiert, ist aber äußerst effektiv.

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