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Die Traditionelle chinesische Medizin

Die traditionelle chinesische Medizin vertritt den Standpunkt, dass der Körper des Menschen Krankheiten bekämpfen und sich wieder vollständig erholen kann, wenn er sich im Gleichgewicht befindet. Die chinesische Medizin reicht mehrere tausend Jahre zurück und wurde bereits zu der Zeit erfolgreich angewendet.

Was ist die traditionelle chinesische Medizin eigentlich?

Zu den bedeutenden Kulturgüter des chinesischen Volkes gehört ihre traditionelle Medizin.
In unserer westlichen Kultur ist die Beeinflussung der Körperfunktionen zum Beispiel durch Akupunktur bekannt. Aber dahinter verbirgt sich vieles mehr. In der chinesischen Medizin wird der menschliche Körper als energetisches Gefüge angesehen. Die positiven und negativen Energien müssen miteinander harmonieren und dadurch erlangt man ein inneres Gleichgewicht, dass dabei hilft die Krankheiten zu bekämpfen. Dabei werden emotionale Belastungen, soziale Probleme und sogar die Wohnsituation berücksichtigt. Die Körperfunktionen des Menschen müssen funktionieren, damit die Krankheit erfolgreich aus dem Körper entfernt werden kann. Deshalb sollte man alle möglichen Symptome, wie zum Beispiel regelmäßige Kopfschmerzen, preisgeben, damit die Behandlung erfolgreich anschlagen kann. Um das Gleichgewicht im Körper zu erreichen werden verschiedene Kräuter, die aus Pflanzen, tierischem Material und Mineralien bestehen, angewendet. Aber auch manuelle Therapien, verschiedene Diäten, Atem- und Bewegungstherapien und Hitzerituale, kommen im großen Ausmaß zum Einsatz.

Wie kam diese Tradition zustande?

Die Grundlagen der chinesischen Medizin wurden in alten Schriften Chinas, die mehr als 2000 Jahre alt sind, gefunden. Grabfunde schließen außerdem auch darauf, dass
Anwendungen, die der Akupunktur sehr ähnlich sind benutzt wurden. Anstatt normaler Metallnadeln, wie wir sie heute kennen, wurden Steinnadeln oder Fischgräten benutzt, um diese Tradition anzuwenden. Es wurde festgestellt, dass diese Art der Akupunktur bereits vor über 5000 Jahren angewendet wurde. Die Ursprünge der chinesischen Pflanzenheilkunde kann reichen sogar bis in die Steinzeit zurück.
Wirklich ausführliche und vollständige Berichte erreichten Europa erst im 16. Jahrhundert. Durch die Jesuitenmission in China gelangte das Wissen durch chinesische Missionare überall auf die Welt, auch in Europa. Gleichzeitig reisten viele Ärzte im Zuge der Ostindienkompanie der Niederlanden nach Japan, um dort die Methode der Akupunktur genau zu beobachten und das Wissen dann aufzuschreiben. Der erste Arzt, der die Anwendung der Akupunktur sehr detailreich beschrieb, war Engelbert Kaempfer im Jahre 1690. Er wollte die Praxis der Akupunktur den Europäern nicht vorenthalten.

Wodurch bezieht der Körper die Energie?

In der Medizin wird der Begriff „Qi“ sehr häufig verwendet und dieser beschreibt die aktive Lebensenergie und alle Äußerungen, die durch diese Energie hervorgerufen werden.
Solange sich das Qi im Körper ohne Widerstand ausbreiten kann ist es im freiem Fluss und der Mensch ist in diesem Zustand kerngesund. Wird das Qi nun blockiert oder existiert ein Mangel an Qi, dann enstehen Schmerzen und Krankheiten. Um seinen Körper wieder zu heilen muss man nun dafür sorgen, dass man wieder neues Qi aufnimmt bzw. dafür sorgt, dass sich das Qi wieder frei bewegen kann.
Damit die Selbstheilungsmethode anschlägt, muss der Körper durch äußere Einflüsse wieder Energie und somit das Qi wieder aufnehmen. Durch die richtige Atmung und Ernährung kann Energiefluss wieder hergestellt werden und den Körper dazu bringen seine Funktionen zu erfüllen. Dadurch heilt sich der Körper von selbst und schützt sich vor zukünftigen Krankheiten.
Durch die richtige Bewegung gleicht man den Energiehaushalt im Körper ebenfalls aus. Ist man im Alltag viel gestresst und läuft hektisch durch die Gegend, so muss dies in seiner Freizeit durch langsame und ruhige Bewegungen ausgleichen. Diese Bewegungen sollten fließend und ruhig ablaufen, damit das innere Qi wieder durch den Körper fließen kann.
Die Akupunktur kann auch dabei helfen seinen Energie wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Durch die Stiche im Körper wird das blockierte Qi wieder freigesetzt und kann sich ungehindert im Körper ausbreiten.

Was sind die Unterschiede zur Medizin im Westen?

Die westliche Medizin bezieht sich auf die Anatomie des Menschen. Deshalb wird die Medizin bei uns in verschiedene Fachbereiche aufgeteilt. Dadurch enstehen alle möglichen Arten von Ärzten, von HNO- über Augenärzte bis hin zu Kardiologen ist alles dabei.
Leider wird hierbei der Körper nicht als Ganzes betrachtet und das Wissen über die Funktionalität des menschlichen Körpers ist sehr gering. Werden Zusammenhänge zwischen den Funktionen gesucht, so wird nach einer stofflichen Erklärung gesucht. Deswegen werden bei uns die Funktionsweisen von Nervenimpulsen, Hormonen und chemischen Substanzen, wie Aspirin und ähnliches, untersucht.
Im Gegensatz dazu steht in der chinesischen Medizin die aktive Lebensenergie im Vordergrund. Auf einen Nachweis, dass es das Qi wirklich gibt, wird grundlegend verzichtet. Das Qi im Körper bestimmt, ob ein Mensch krank oder gesund ist und nur durch den Ausgleich dieser Energie, wird der Mensch gesund werden bzw. bleiben.

Kritik an der traditionellen chinesischen Medizin

Die traditionelle chinesische Medizin wird in Europa nicht wirklich anerkannt, da diese aus einer Zeit stammt, in der man noch nicht viel über die Anatomie des Menschen wusste.
Die Medizin basiere auf Magie und Mystik und habe keinen wissenschaftlichen Anhaltspunkt.
Außerdem wird dieser Behandlung ein starker Placebo-Effekt nachgesagt und dass sie keinen wirklichen Mehrwert für den menschlichen Körper hätte.

Fazit

Die Wirkung der traditionellen chinesischen Medizin ist nach wie vor umstritten. Die einen sagen, dass es bei ihnen eine große Wirkung zeigt, die anderen beschreiben, dass sie keinen Effekt spüren und diese Art der Medizin nur auf Übernatürliches beruhe. Um sich selbst ein Bild zu machen, sollte jeder der offen für Neues ist, diese Methode ausprobieren und wenn immer mehr Menschen von der Wirksamkeit der chinesischen Medizin berichten, dann könnte es vielleicht einmal soweit sein, dass diese Methode auch in Europa anerkannt wird und kranke Menschen mithilfe der traditionellen chinesischen Medizin behandelt werden.

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