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Afrolocken, natürliche Wellen und auch Dauerwellen sind etwas, was schön anzusehen, aber auch nerv-tötend sein kann. Denn häufig ist das Haar trocken und widerspenstig und lässt sich nur schwer pflegen. Es ist schon ein Phänomen, aber alle die keine Locken haben, die wünschen sich welche und diejenigen, die damit gesegnet zu sein scheinen, verfluchten diese und möchten sie am liebsten loswerden.

Dabei ist die Motivation, warum man auf einmal keine Locken mehr haben möchte von Träger zu Träger unterschiedlich, ebenso wie der Wunsch ob man sie dauerhaft oder nur kurzfristig loswerden möchte. Dann stellt sich natürlich noch die Frage, ob das Haare glätten die Haarstruktur schädigen kann, und wie oft man das Glätteisen oder den Fön verwenden sollte.

Kurzfristige Haarglättung

Wer sich dazu entscheidet die Haare kurzfristig glatt zu tragen – vielleicht zu einem Event, weil glatte Haare einfach besser zum Kleid passen – der sollte sich am besten für den Fön oder das Glätteisen entscheiden. Denn dies sind Geräte, die man im Handel kaufen kann bzw. schon Zuhause hat, und man die neuesten Frisurentrends schnell ausprobieren kann. Die Vereinbarung von einem Termin mit dem Friseur ist meist kurzfristig nicht möglich. Und wer die Haare nur kurze Zeit – also einen Tag – glatt haben möchte, der benötigt keine Hilfe vom Friseur. Zu den wichtigsten Utensilien für die kurzfristige Haarglättung gehören:

  • Glätteisen
  • Hair Streightner
  • Haartrockner
  • Rundbürste
  • Hitzeschutzspray
  • Glättungsshampoo
  • Glättungsspray oder Glättungsgel

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… und alles braucht seine Zeit. Denn für die Haarbehandlung mit Glätteisen oder Haartrockner muss jede Strähne einzeln behandelt werden. Zudem sollte man ans Haare glätten nicht mit Hektik oder Zeitdruck gehen. Denn nur wenn flüssige Bewegungen mit dem Glätteisen und dem Fön durchgeführt werden, bekommt man horizontale Linien und damit eine Glättung ins Haar. Mit Stylingprodukten kann man die Haltbarkeit der Haarglättung positiv beeinflussen.

e-styler – Der neue Hair Straightener – Glätteisen und Bürste in Einem

Glätteisen sind in der Handhabung etwas unpraktisch. Auch das Glattföhnen und Styling des Haars mit einer Bürste erfordert Koordination und Übung. Hier setzt nun der neue ikoo e-styler an. Der e-Styler kombiniert Glätteisen und Haarbürste. Er besteht aus einem Büstenteil in das Keramikpaddles eingearbeitet sind, die heiß werden. Zieht man den e-styler nun durch das Haar, so wird es durch die Kombination von Zug und Hitze automatisch glatt. Einfacher geht es nicht. Selbst Top-Stylisten, wie Lippert´s Friseure sind vom e-Styler begeistert. Der e-Styler war auf der TOP Hair 2016, der Messe für Hair & Beauty in Düsseldorf, heiß begehrt.

Langfristig Haare glätten

Wer von seiner Lockenpracht die Nase voll hat, der kann sich auch für eine dauerhafte Haarglättung entscheiden. Inzwischen gibt es viele ausgereifte Methoden, die man beim Friseur durchführen lassen kann. Bei der dauerhaften Haarglättung wird auf Chemie bzw. auf chemische Reaktionen gesetzt. In diesem Bereich gibt es drei bekannte Haarglättungsmethoden, und zwar die Chi-Methode, bei der verflüssigte Seide oder Seide in Pulverform für die Vorbehandlung eingesetzt wird. Für die Nachbehandlung Zuhause ist dann eine proteinreiche Spezialpflege zu erwerben, wenn der Effekt langfristig bleiben soll. Gleiches gilt für die Behandlung mit Keratin und Tannin. Während „langfristig“ bei der Chi-Methode tatsächlich eine Haarglättung für 6 bis 12 Monaten bedeutet, bringt eine Keratin- und Tannin-Behandlung allenfalls eine entsprechendes Ergebnis für die Dauer von 2 bis 3 Monaten.

Alternativen

Wer für eine kurzfristige Haarglättung mit Glätteisen oder für eine dauerhafte Glättung keine Zeit oder Lust hat, der kann auch einfach eine Haarglätter-Bürste zur Hand nehmen und für einige Stunden mit dieser für den Wow-Effekt von glatteren Haaren sorgen. Das geht sehr viel schneller als mit dem Fön und der Rundbürste, da das beidseitige Händeln entfällt. Bei der Haarglätter-Bürste hat man nur dieses Gerät in der Hand und bürstet die Haare eigentlich wie gewohnt durch. Wer keinen dauerhaften und auch keinen großartig sichtbaren Glättungserfolg erzielen möchte, der kann auch auf Shampoos oder Gels bzw. Haarcreme zurückgreifen, deren Inhaltsstoffe, entsprechende glättende Wirkung haben. Diese Haarglättung dauert meist nur wenige Minuten und bringt auch den gewünschten – wenn auch nicht dauerhaften – Effekt.

Haare glätten ohne Volumen zu verlieren

Wer Naturlocken hat, der kommt mit diesen nicht immer klar oder möchte zwischendurch eine Typveränderung. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig beim Haare glätten darauf zu achten, dass sehr schonend vorgegangen wird. Dies bedeutet letztlich auch, dass nur Produkte verwendet werden sollten, die die Haare nicht zu stark strapazieren. Mit Dauerwellenflüssigkeit sollte daher die Naturlockenpracht nicht geglättet werden. Sonst besteht die Gefahr, dass das Haar stark geschädigt wird. Es sollten hier nur sanfte Stylingprodukte verwendet werden. Dies gilt auch, wenn man geglättetes Haar an den Seiten, hinten oder am Pony tupieren möchte zu einer schon recht außergewöhnlichen Frisur. Auch hierfür gibt es spezielle Stylingprodukte, die verwendet werden können, wie Volumenspray oder Volumenfestiger. Haarspray kann beim Stylen ebenfalls verwendet werden für einen voluminösen Ansatz. Oder man lässt das Glätten am Ansatz völlig weg und föhnt dann kopfüber bzw. kämmt den Ansatz beim Föhnen nach oben. Wenn die Wirkung der Glättung nachlässt bzw. das Haar nass oder feucht wird, ist die Lockenpracht in der Regel nach wenigen Stunden wieder da. Dass das natürliche Volumen der Haare durch das Haare glätten auf Dauer verloren geht, diese Gefahr besteht nicht.

Female hairdresser using hairbrush and hair dryer

Ist Haare glätten gesund?

Haare glätten – das bedeutet für die Haaren puren Stress! Wer seine Haare täglich glättet, der riskiert, dass diese mit der Zeit trotz Hitzeschutzbehandlung strohig und splissig werden. Daher sollte man nie unterschätzen, wie wichtig es ist, die Haare gesund zu halten. Aus diesem Grund ist es wichtig den Haaren zwischen dem Glätten einige Tage Ruhe zu gönnen. Besonders wenn man die Haare zusätzlich auch noch färbt. Auch sollte man in regelmäßigen Abständen (bei täglichem Glätten der Haare einmal die Woche) eine Haarkur anwenden. Zudem sollte auch ein silikonfreies Shampoo verwendet werden. Gleiches gilt für die Spülung, wobei die Glättungs-Pflegeprodukte fürs Haar in der Regel silikonfrei sind. Denn Silikone legen sich um die Haare und verhindern somit, dass das Haar sich gut glätten lässt. Um die Haare effektiv zu schützen und trotz der Dauerbelastung des Glättens gesund zu halten, ist es wichtig, dass vor jedem Griff zum Glätteisen ein Hitzeschutzspray aufgetragen wird. Zudem ist darauf zu achten, dass die Haare immer trocken sind.

Wie oft kann ich meine Haare glätten

Zu oft sollte man die Haare nicht glätten und auch auf die Regelung der Temperatur achten. Bei einigen Haartypen reicht es nur einmal pro Woche zum Glätteisen zu greifen, andere wollen ihre Haare jeden Tag aalglatt haben. Besser wäre es, wenn es nur zweimal im Monat wäre. Alternativ kann das Haar über Nacht auch in einen Schal, eine Kardoune, eingewickelt werden. Auf diese Weise geht von der glatten Haarstruktur über Nacht nichts verloren. Denn gerade über Nacht ist die Gefahr besonders groß, weil sich das Haar durch Schwitzen und Wärme wieder leichter kräuseln kann. Allgemein gilt: Je gesünder die Haare sind, umso häufiger kann man glätten.

So geht’s richtig

Egal welche Methode verwendet wird, es sollte immer nach dem gleichen Schema vorgegangen werden: Haare waschen mit glättendem Shampoo und Spülung, Haare an der Luft leicht antrocknen lassen und mit einem Handtuch das überschüssige Wasser aufsaugen. Danach wird ein Hitzeschutzspray aufgetragen. Dieses muss erst richtig in die Haare eingezogen sein, bevor man mit dem eigentlichen Glätten beginnen sollte. Bei der Verwendung von einem Fön oder einem Glätteisen sollte man auf keinen Fall eine zu hohe Temperatur wählen. Schon beim Kauf von Fön und Glätteisen sollte daher darauf geachtet werden, dass in einem möglichst stufenlosen Temperaturbereich gearbeitet werden kann. Dickere und stark gelockte Haare müssen mit einer höheren Temperatur geglättet werden, als feineres Haar. Man sollte das Haar immer gut Abteilen und Strähne für Strähne nacheinander glätten. Denn nur so erhält man eine gleichmäßige und effektive Glättung.

Preise

Wer seine Haare regelmäßig glättet, muss mit einem hohen Zeitaufwand rechnen. Die Anschaffung der Pflege- und Stylingprodukte sowie der Geräte zum Glätten, wie Glätteisen, Fön, Haarglätter-Bürste oder Lockenstab als Kombi-Gerät, hat seinen Preis. Wer sich häufiger die Haare glättet, stellt höhere Anforderungen an eine Haarpflege. Spezielle Produkte sind allerdings oft ein wenig teurer als normales Shampoo oder ein normales Haargel. Noch teurer ist natürlich die Haarglättung beim Friseur. Für die Chi-Methode kann man zwischen 450 und 600 Euro einplanen und für die Keratin-Behandlung 200 bis 450 Euro. Eine Tannin-Behandlung kostet rund 150 Euro.

Fazit

Wer sich die Haare glätten will, und einfach mal eine neue Frisur ausprobieren möchte, ist mit einem Glätteisen oder einem e-Styler bestens bedient. Die Frisur hält jedoch maximal bis zum nächsten Waschen. Die Glättungsmethode und auch die Haltbarkeit einer Glättung sind stark vom Haartyp und somit auch von der Haarfarbe abhängig. Wer längerfristig glattes Haar haben möchte kann auch Permanent-Styling in Erwägung ziehen. Wichtig ist die Haarpflege, damt diese auch weiterhin gesund bleiben. Dann steht den neuesten Frisurentrends nichts im Wege.

 


 

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