Die No Poo Methode ist die Urform der Haarwäsche. Nachdem bekannt ist, wie schädlich Silikone sind, kehren immer mehr zu dieser Form der Haarwäsche zurück. Ein erlaubtes Hilfsmittel ist Natron.

Natürlich Haare waschen

Früher, als die Menschen mit der intensiveren Körperpflege begonnen hatten, gab es keine große Auswahl an Haarpflegeprodukten. Man wusch die Haare einfach mit Wasser. Heute bezeichnet man das als die No Poo Methode. Wegen der heutigen Konventionen bedarf es aber großen Mutes, sich die Haare tatsächlich nur mit Wasser zu pflegen. Ein im Rahmen der No Poo Methode erlaubtes Hilfsmittel ist Natron. Haare waschen nach der No Poo Methode ist günstig, umweltschonend und simpel. Und die Wirkung ist hervorragend. Vor allem Locken erhalten dank Natron herrliche Sprungkraft. Denn Natron verändert den pH-Wert der Haare. Natron gibt Haaren also die Feuchtigkeit zurück. Schon unsere Großmütter bestreuten ihre Lockenwickler mit Natron und erhielten so wunderschön geformte Locken. Natron, auch bekannt als Natriumhydrogencarbonat, löst Fett und Schmutz und bindet Gerüche. Wichtig beim Haare waschen mit Wasser und Natron ist: Das Wasser darf nicht über 50 °C heiß sein. Ansonsten kommt es zu einer chemischen Reaktion. Natron wird dann nämlich zu Soda.

Natronpaste selbst gemacht

Zum Haare waschen verwendet man allerdings nicht das pure Natron. Für eine optimale Natron-Lösung 1 Esslöffel Natron auf 1 Esslöffel lauwarmes Wasser. Diese Mengenangabe gilt für mittellanges Haar. Für längeres bzw. gelocktes Haar ist das Mischverhältnis zwar das gleiche, die Menge, die benötigt wird aber größer. Durch das Vermischen entsteht eine breiige Natron-Paste. Diese wird aufs Haar und auf die Kopfhaut aufgetragen und einmassiert. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird die Natronpaste wieder ausgewaschen mit lauwarmen Wasser. Besonders schönen Glanz bekommen die Locken nach der Natronwäsche, wenn man sie lufttrocknet.

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