Sommer, Sonne, Meer und Salzwasser. Beim Schwimmen im Meer sollte man nicht nur verhindern, dass man Wasser verschluckt. Auch naturblondes und blondiertes Haar sollte man vor zu viel Salzwasser schützen.

Haare werden durch Salzwasser geschädigt

Allgemein gilt: Haare hochstecken oder unter die altmodische Badekappe, wenn man im Meer badet. Denn das Salzwasser greift Haare an und schädigt sie – nicht nur blonde Haare. Blonde Haare sind aber im Allgemeinen stärker den Einflüssen von Salzwasser ausgesetzt, da sie über keine schützende Pigmentschicht verfügen. Durch den regelmäßigen Kontakt von Salzwasser im Strandurlaub können blonde Haare noch bleicher werden als sie schon sind. Und vor allem können blonde Haare austrocknen. Grund dafür ist, dass nach einer ausgiebigen Planschrunde im Meer das Wasser auf den Haaren sehr schnell durch die Hitze verdunstet. Das im Meerwasser gelöste Salz bleibt in den Haaren zurück. Dort kristallisiert es, auch auf der Kopfhaut. Man kann das Salzwasser mit einem Stück Löschblatt vergleichen, das die Feuchtigkeit und das Fett regelrecht aufsaugt. Dadurch trocknet das Haar regelrecht aus. Zudem wirken die Salzkristalle wie Brenngläser. Und dies verstärkt den Effekt, den die UV-Strahlen auf die Haare haben – auch keinen positiven!

Richtige Pflege vor dem Bad im Meer

Damit der Urlaub am Strand und das Baden im Meer nicht zu einem wahren Haar-Albtraum wird, sollte man vorsorgen. Vor dem Urlaub sollte man das Haar bereits ausgiebig pflegen. Der erste Schritt ist vor dem Urlaub dem Haar eine Pause von Glätteisen und Tönungen zu geben. Auch während des Urlaubs, sollte die Haarpflege nicht vernachlässigt werden. Mit in den Koffern zum Strandurlaub gehören daher spezielle Haaröle, die sich wie ein Schutzschild um die Haare legen. Wichtig ist: Nach dem Baden im Meer sollte man sich die Haare immer auswaschen. Und zwar auch dann, wenn das Duschwasser im Hotelzimmer eher kalkhaltig ist. Wichtig ist, dass die Salzkristalle aus den Haaren gespült werden.

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