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Strapaziertes Haar – Was ist das eigentlich?

Ist das Haar strapaziert, so ist es meist stumpf, störrisch, glanzlos, struppig oder die Enden sind gespalten. Dies liegt am Fehlen des Lipidfilms, der gesundes Haar normalerweise umgibt. Die schützende, äußerste Schuppenschicht schmiegt sich nicht mehr eng an den Haarschaft an, sie ist geschädigt und porös.

Der Unterschied zwischen trockenem und strapaziertem Haar

In der Regel ist strapaziertes Haar auch trocken und spröde, es besteht aber ein wesentlicher Unterschied zwischen den Irritationen der Haarpracht. Die Ursache von trockenem Haar liegt an der mangelnden Versorgung der Wurzel mit Fett. Im Herbst und Winter kann sich die Heizungsluft und das häufige Tragen von Kopfbedeckungen negativ auf trockenes Haar auswirken. Strapaziertes Haar hingegen ist auf äußere Einflüsse zurückzuführen. Behandlungen wie Färben, Tönen oder das Stylen der Haare mit Hitze greifen die Schutzschicht des Haares an.

Was kann man tun?

Glänzende, gepflegte Haare beginnen beim richtigen Waschen. Eine lauwarme Wassertemperatur ist ideal, zu heißes Wasser kann die Haarstruktur schädigen. Die nassen Haare sollten nicht trockengerubbelt, sondern nur behutsam abgetupft werden. Was die Häufigkeit der Haarwäsche betrifft, gilt für trockenes Haar: so wenig als möglich, so oft wie nötig. Optimal ist, die Haare so oft wie möglich an der Luft trocknen zu lassen.

Die richtigen Pflegeprodukte

Die Verwendung des passenden Shampoos samt Spülung regeneriert die Haarstruktur.
Für trockenes Haar eignen sich Pflegeprodukte mit pflanzlichen Ölen – Aprikosenkernöl oder Jojobaöl enthalten beispielsweise viele ungesättigte Fettsäuren, diese wirken trockenem Haar entgegen. Ceramide und Sheabutter stärken als Kittsubstanzen die Schuppenschicht, brüchige Stellen werden gezielt repariert. Produkte für trockenes Haar sollen möglichst wenige Schaumbildner, sogenannte Tenside, enthalten. Wenn das richtige Shammpoo nicht ausreicht, spendet die regelmäßige Verwendung von Haarkuren und Masken dem Haar Feuchtigkeit. So wird es mit wertvollen Mineralstoffen versorgt. Produkte mit dem Wirkstoff Lecithin sind besonders empfehlenswert.

Die Pflege der Haarspitzen

Hauchfeine Silikonöle in speziellen Haarspitzenfluids helfen, gespaltene Spitzen zu kitten. Es reicht vollkommen, ein oder zwei Tropfen des ergiebigen Pflegemittels in die Spitzen einzumassieren. Ein Kissenbezug aus Seide sorgt außerdem für einen erholsamen Schlaf – vor allem für das Haar. Die feine Struktur des Materials raut das Haar nicht unnötig auf.
Bei einem sogenannter Splissschnitt werden alle kaputten Enden fachgerecht entfernt. Ganz grundsätzlich sollte auf das regelmäßige Schneiden der Haare geachtet werden.

Das richtige Styling

Menschen, die unter trockenem Haar leiden, müssen nicht gänzlich auf Fön oder Glätteisen verzichten. Allerdings sollte auf die Verwendung schützender Produkte geachtet werden. Schaumfestiger bewahren das Haar nicht nur vor Fön-Hitze, sie verhelfen auch zu mehr Volumen. Stylingprodukte, welche Alkohol enthalten, trocknen das Haar nur unnötig aus.

Professionelle Behandlungen beim Friseur – Keratinbehandlung und heiße Schere

Eine Behandlung mit Keratin, einem Hauptbestandteil des Haares, verheißt eine Beruhigung der Haarstruktur, das Haar wird glatter und glänzender. Der Wirkstoff dringt bis tief in die Schuppenschicht ein und legt sich wie ein Schutzfilm rund um das Haar. Widerspenstiges Haar wird für mehr als drei Monate gebändigt – völlig ohne Glätteisen. Bei einem Haarschnitt mit einer konstant erwärmten Klinge werden die Haarspitzen nicht nur gekürzt, sondern auf natürliche Art versiegelt. Neuer Spliss kann dadruch erst einmal nicht mehr entstehen.

Gegen trockenes, strapaziertes, brüchigs Haar ist man nicht machtlos, bei Beachtung einiger Grundsätze wird strapaziertes wieder zu kraftvollem, glänzenden Haar.

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