Eisenmangel kann der Grund für trockene Haare sein. Durch die Umstellung der Ernährung und eine Eisentherapie mit Medikamenten, kann das Haarproblem aber in den Griff bekommen werden.

Eisenmangel-Anämie – Symptome und Behandlung

Die Eisenmangel-Anämie ist eine Mangelkrankheit und die weltweit wohl am meisten verbreitete Form. Die Zahl der Betroffenen wird jährlich auf ca. 600 Millionen Menschen geschätzt. Einige typische Symptome einer Anämie sind bleiche Haut, Müdigkeit, brüchige Nägel und trockene Haare. Allein daran lässt sich eine Eisenmangel-Anämie aber nicht festmachen. Die Diagnose sollte schon ärztlich abgeklärt worden sein, bevor die Behandlung beginnt. Wenn die Eisenmangel-Anämie nicht behandelt wird, kann es zu Haarausfall kommen. Allein mit Pflegemitteln kann man den trockenen Haaren bzw. dem Haarausfall nicht mehr Herr werden. Jetzt ist eine tiefgreifende Therapie nötig. Zunächst sollten Eisentabletten eingenommen und die Ernährung auf eisenhaltige Nahrung umgestellt werden. Dunkelgrüne Salate und Blattgemüse enthalten zum Beispiel viel Eisen. Wichtig zu wissen: Männer benötigen täglich ca. 10 mg Eisen und Frauen ca. 15 mg.

Lebensmittel mit viel Eisen

Eisenmangel und damit auch trockenen Haaren kann man durch eine ausgewogene Ernährung vorbeugen. 3 bis 4 Mal die Woche sollte eine Portion mageres Fleisch auf den Speiseplan stehen. Wertvolle Mineralien und viel Eisen enthalten auch Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Die Mahlzeiten sollten zudem auch Vitamin-C-reich sein. Sauerkraut, Paprika, Kartoffeln und ein Glas Orangensaft können die Mahlzeiten ergänzen bzw. variantenreich machen. Auf Kaffee, Tee und Milche sollte in Kombination mit eisenreichen Lebensmitteln verzichtet werden. Bei bestehenden Eisenmangel kann zusätzlich Kräuterblutsaft getrunken werden. Schon nach kurzer Zeit wird man feststellen, dass der Haarausfall nachlässt bzw. trockene Haare wieder Glanz und Fülle bekommen.

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